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Volker Manz
Food for Future!
Einstieg in eine klimagerechte, nachhaltige und gesunde Ernährungsweise
1. Auflage 2020
144 S., 17,5 x 24,7 cm, Pb. Großoktav
9,90 €
ISBN 9783955582746

Lieferbar

Manz zeigt konsequent und detailliert auf, wie wir alle schon heute klimagerecht einkaufen, konsumieren, zubereiten und lustvoll speisen können.
Er beleuchtet zunächst die negative Realität unserer Nahrungsmittelproduktion und aktuellen Ernährungslage und erläutert, weshalb diese klimaschädlich, unökologisch, ungesund, unsozial und ressourcenvernichtend sind. Der Hauptteil beschreibt darauf aufbauend Maßnahmen, mit denen wir unmittelbar und ohne zusätzliche Kosten alle beginnen können, um den drohenden Untergang der planetaren Ökosysteme und des damit verbundenen menschlichen wie nichtmenschlichen Lebens abzuwenden.

Der Klimawandel zeigt sich am sichtbarsten in einem weltweiten Massensterben unterschiedlicher Lebensformen und in der Zerstörung großräumiger Ökosysteme. In naher Zukunft werden wichtige Kipppunkte der Klima­entwicklung überschritten und spätestens dann wird auch die verursachende Spezies Mensch selbst massiv mit den negativen Folgen einer radikal veränderten Erdoberfläche konfrontiert sein.
Es ist daher unumgänglich, dieser existenziellen Bedrohung mit den unterschiedlichsten Vorgehensweisen entgegenzutreten. Tragischerweise sind die Eliten in Politik und Wirtschaft nach allen bisherigen Erfahrungen unfähig oder unwillig, das Notwendige zu tun. Es bleibt daher nichts anderes übrig, als die Transformation selbst von der Basis aus in die Hand zu nehmen.
Ein zentraler Angriffspunkt für individuell umsetzbare und zeitnah wirksame Gegenmaßnahmen stellt dabei die Ernährung dar. Manz zeigt auf beeindruckende Weise, was mit etwas gutem Willen konkret und sofort verändert werden kann.


»Vor allem die Massenproduktion von Fleisch benennt der Autor als zentrales Übel, wobei er nicht nur aus ökologischer, sondern auch ethischer Perspektive argumentiert. Ebenso benennt er globale Ungleichheiten wie Nahrungsmittelüberfluss im Norden und verhungernde Menschen im Süden. Alternativen Zugängen wie Fair Trade oder Biolebensmittel steht Manz insofern ebenfalls kritisch gegenüber, als er in ihnen eine Illusion sieht, die ihre Versprechen nicht einzulösen vermögen und meist nicht auf regionale Herkunft setzen. (...) Dennoch sieht er die Chance gegeben, sich aus Konsumzwängen und Abhängigkeiten zu befreien: ›Gemeinsam essen, gemeinsam leben, gemeinsam kämpfen.‹«
 
(centrum3.at – Bibliothek für Entwicklungpolitik)
 
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